- Ortszeit
- 07:36
- Währung
- Euro (EUR)
- Hauptstadt
- Fort-de-France
- Vorwahl
- +596
- Fahrseite
- rechts
Überblick
Ein französisches Überseedepartement zwischen Dominica und St. Lucia: Vulkan und Regenwald im Norden, weiße Sandstrände im Süden, Rumbrennereien und kreolische Küche. Bezahlt wird mit dem Euro.
Martinique ist eine Insel im Karibischen Meer, nördlich von St. Lucia und südlich von Dominica, und ein französisches Überseedepartement. Damit gehört sie zur Europäischen Union. Ihre Kultur ist französisch und karibisch zugleich, ihre Küche ebenso. Die Insel ist gebirgig und wird von der Montagne Pelée beherrscht, einem aktiven Vulkan von 1.397 Metern Höhe, der am 8. Mai 1902 die Stadt Saint-Pierre zerstörte; Wikivoyage gibt die Zahl der Toten mit 30.000 an. 2023 wurden der Vulkan und die Pitons im Norden zum UNESCO-Welterbe erklärt.
Die beiden Hälften der Insel fühlen sich verschieden an. Der Norden zieht Wanderer mit Bergen, Regenwald und schwarzen Sandstränden an, der Süden hat die weißen Sandstrände, viele davon voller Urlauber, und die Einkaufsmöglichkeiten. Die Hauptstadt Fort-de-France liegt an einer Bucht mit einer Uferpromenade, und Fähren fahren hinüber zu den Urlaubsorten von Trois-Îlets. Gesprochen werden Französisch und Kreolisch, Englisch nur von manchen.
- Montagne Pelée: Der aktive Vulkan im Norden, seit 2023 Teil eines UNESCO-Welterbes.
- Saint-Pierre: Die frühere Hauptstadt, beim Ausbruch von 1902 zerstört, mit vielen historischen Überresten.
- Les Salines: Der bekannteste weiße Sandstrand im Süden, bei Sainte-Anne, und oft überfüllt.
- Jardin de Balata: Ein Garten mit Tausenden tropischer Pflanzen.
- Rhum agricole: Rum aus frischem Zuckerrohrsaft, mit vielen Brennereien, die Besucher empfangen.
- Presqu'île de la Caravelle: Ein leichter Spaziergang von 30 Minuten zu einem Leuchtturm mit Blick über die ganze Insel.
Sehenswerte Orte
- Berge
Städte
- Fort-de-France: Die Hauptstadt, mit einer Uferpromenade voller Bars und Restaurants, einem Gewürzmarkt und der Bibliothek Schœlcher.
- Trois-Îlets: Ein Urlaubsort gegenüber von Fort-de-France auf der anderen Seite der Bucht, mit der Fähre erreichbar, mit Restaurants und einem Casino.
- Sainte-Anne: Das Tor zu den weißen Sandstränden im Süden, darunter Les Salines.
- Le Diamant: Ein Bade- und Tauchort gegenüber dem Diamantfelsen.
- Le Marin: Der wichtigste Segelhafen, an einer Bucht.
- Saint-Pierre: Die frühere Hauptstadt, beim Ausbruch von 1902 zerstört, mit vielen historischen Überresten.
- Morne Rouge: Der Ausgangspunkt für die Montagne Pelée.
Abseits der Städte
- Montagne Pelée (berge): Ein aktiver, genau überwachter Vulkan von 1.397 Metern Höhe, zusammen mit den Pitons im Norden UNESCO-Welterbe.
- Les Salines (küste): Der bekannteste Strand im Süden, und ein überfüllter.
- Anse Noire (küste): Ein schwarzer Sandstrand mit freiem Zugang.
- Presqu'île de la Caravelle (gegend): Eine Halbinsel mit einem Spaziergang von 30 Minuten hinauf zu einem Leuchtturm.
- Savane des Pétrifications (gegend): Die wüstenartige Südspitze der Insel, bei Sainte-Anne.
- Gorges de la Falaise (historische stätte): Eine etwa 200 Meter lange Schlucht bei Ajoupa-Bouillon, die du mit Guide zu Fuß und schwimmend erkundest.
- Balata (kleinstadt): Ein kleiner Ort mit einer Gedenkkirche für den Ersten Weltkrieg und dem Jardin de Balata.
- Macouba (kleinstadt): Ein früherer Tabakort und Aussichtspunkt über Meer und Berge; an klaren Tagen siehst du Dominica.
- La Trinité (kleinstadt): Ein Fischerdorf mit der beständigsten Brandung der Insel.
Aktivitäten
Sehen
- Ruinen von Saint-Pierre Saint-Pierre: Die Überreste der früheren Hauptstadt, die beim Ausbruch von 1902 zerstört wurde.
- Jardin de Balata Balata: Ein Garten mit Tausenden tropischer Pflanzen.
- Geschichte von Zucker und Sklaverei Bei Trois-Îlets: Die Maison de la Canne über die Zuckerrohrproduktion und den Einsatz versklavter Menschen, und La Savane des Esclaves, ein Freilichtmuseum.
- Habitation Clément: Eine historische Zuckerplantage.
Erleben
- Auf die Montagne Pelée wandern Morne Rouge: Bleib auf markierten Wegen, brich nie nach 3 Uhr nachmittags auf und prüf, ob die Behörden den Zugang zum Weg eingeschränkt haben.
- Durch die Gorges de la Falaise wandern und schwimmen Ajoupa-Bouillon: Eine geführte Route durch eine enge Schlucht auf Privatgrund, gegen Gebühr; trag Badekleidung und Wanderschuhe.
- Zum Leuchtturm der Caravelle spazieren Presqu'île de la Caravelle: Ein leichter Spaziergang von 30 Minuten mit Blick über die ganze Insel.
- Surfen in La Trinité La Trinité: Das Fischerdorf mit der beständigsten Brandung.
Trinken
- Brennereien besichtigen: Viele Brennereien empfangen Besucher und erklären den Rhum agricole, der aus frischem Zuckerrohrsaft statt aus Melasse gemacht wird.
Einkaufen
- Gewürzmarkt Fort-de-France: Stände mit Blumen, frischem Obst und Gemüse, Kräutern und Gewürzen.
Reiserouten
Eine Woche von Süden nach Norden (7 Tage)
- Trois-Îlets (3 Nächte): Die Fähre nach Fort-de-France, die Maison de la Canne und La Savane des Esclaves.
- Sainte-Anne (2 Nächte): Les Salines und die Savane des Pétrifications.
- Morne Rouge (2 Nächte): Die Montagne Pelée, die Ruinen von Saint-Pierre und die Gorges de la Falaise.
Ein langes Wochenende in Fort-de-France (3 Tage)
- Fort-de-France (3 Nächte): Der Gewürzmarkt und die Promenade, der Jardin de Balata und ein Shuttleboot nach Trois-Îlets.
Feiertage und Veranstaltungen
- 1. Januar 2026 · Neujahr
- 6. April 2026 · Ostermontag
- 1. Mai 2026 · Tag der Arbeit
- 8. Mai 2026 · Tag des Sieges
- 14. Mai 2026 · Christi Himmelfahrt
- 22. Mai 2026 · Tag der Abschaffung der Sklaverei
- 25. Mai 2026 · Pfingstmontag
- 14. Juli 2026 · Nationalfeiertag
- 21. Juli 2026 · Schœlcher-Tag
- 15. August 2026 · Mariä Himmelfahrt
- 1. November 2026 · Allerheiligen
- 11. November 2026 · Waffenstillstandstag
- 25. Dezember 2026 · Weihnachten
Unterwegs vor Ort
| Wichtigste Flughäfen | FDF |
|---|
Öffentliche Verkehrsmittel gibt es nur sehr wenige. Vom Flughafen fährt der Schnellbus TCSP, Tickets gibt es am Automaten an der Haltestelle. Sonst bist du auf die mit TC gekennzeichneten Kleinbusse angewiesen (Taxis collectifs), die meist an einem Busbahnhof in Fort-de-France abfahren, keine Fahrpläne haben und unzuverlässig sein können; die meisten fahren werktags bis 18:00 Uhr und samstags bis 13:00 Uhr, sonntags fährt keiner. Shuttleboote verbinden Pointe du Bout und Trois-Îlets alle 30 Minuten mit Fort-de-France, je nach Tag bis zwischen 17:45 und 20:00 Uhr. Taxis sind nicht billig und kosten von 20:00 bis 06:00 Uhr sowie sonntags und an Feiertagen 40 % mehr.
Wikivoyage empfiehlt einen Mietwagen, um die Insel zu sehen. Es herrscht Rechtsverkehr, und es gelten die französischen Verkehrsregeln, auch rechts vor links an Kreuzungen, während Autos im Kreisverkehr Vorfahrt haben. Laut Wikivoyage gelten meist 50 km/h in Ortschaften, 90 km/h auf Hauptstraßen und 110 km/h auf der Autobahn zwischen Flughafen und Fort-de-France, und es gibt Blitzer. Laut Kanada darfst du mit einem kanadischen Führerschein bis zu 6 Monate fahren, wenn er auf Französisch ist, amtlich übersetzt wurde oder von einem Internationalen Führerschein begleitet wird; laut britischen Hinweisen brauchst du zum britischen Führerschein eventuell einen. Die Straßen sind sehr gut, können aber eng und kurvig sein. Nachts ist das Fahren in den Bergen gefährlich, und Roller tauchen plötzlich auf. Die N5 und Lamentin sind zwischen 06:30 und 09:30 Uhr und zwischen 15:30 und 18:30 Uhr sehr voll, plan also genug Zeit zum Flughafen ein.
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- Hotels und Resorts: In Trois-Îlets gibt es große Resorts; Wikivoyage nennt auch kleinere Anlagen und ein Feriendorf.
- Gîtes (Unterkünfte mit Frühstück) und Villen: Manche Familien vermieten auch günstige Zimmer: Such online oder frag Taxifahrer.
- Hostel: Wikivoyage nennt ein offizielles Hostel, in Fort-de-France.
- Camping: Gegen eine kleine Gebühr auf Plätzen in den Bergen und am Strand erlaubt, die das Office National des Forêts betreibt, nicht einfach überall.
- Privatinseln: Ilet Oscar und Ilet Thierry kannst du mieten.
Die Hochsaison dauert von Dezember bis Ende April, mit den höchsten Preisen und dem meisten Andrang. Im Juli und August reisen viele Einwohner ins französische Mutterland, und die Preise für touristische Leistungen und Flüge können stark steigen, buch also früh. Wikivoyage schlägt Mai oder Juni vor, wenn es leerer ist und die Preise bezahlbar sind.
Essen und Trinken
Gerichte zum Probieren
- Accras: Frittierte Bällchen, an Strandbuden und Imbissständen verkauft.
- Boudin: Blutwurst, ein weiterer Favorit an Strand und Imbiss.
- Crêpes: Von Essensverkäufern am Strand und in der Stadt angeboten.
Getränke
- Rhum agricole: Rum aus frischem Zuckerrohrsaft statt aus Melasse.
- Jus de canne: Zuckerrohrsaft, oft aus Kleintransportern an Parkbuchten verkauft; verlang ihn frisch gepresst und trink ihn sofort, mit Eis und Limette.
- Bière Lorraine: Das einheimische Bier.
- Frische Fruchtsäfte: Auf der Insel sehr beliebt.
Die Küche verbindet französische und kreolische Traditionen, und das Angebot reicht vom Gourmetrestaurant bis zur Imbissbude. Viele Restaurants bedienen sowohl den kreolischen als auch den französischen Geschmack, und das Interesse an traditionellen Inselgerichten wächst. Leitungswasser ist trinkbar, und Restaurants bringen es kostenlos, wenn du nach l'eau du robinet fragst.
Einreise und Visum
| Gültigkeit des Reisepasses | Laut Großbritannien und Kanada mindestens 3 Monate über das geplante Ausreisedatum aus Martinique hinaus |
|---|
| Reisepass | Einreise | Max. Aufenthalt | Hinweise |
|---|---|---|---|
| EU / EWR | Freizügigkeit | Bürgerinnen und Bürger der EU, Islands, Norwegens, Liechtensteins und der Schweiz können laut Wikivoyage nur mit einem gültigen Personalausweis einreisen. | |
| Vereinigtes Königreich | Visumfrei | 90 Tage | Bis zu 90 Tage für Tourismus oder Geschäftsreisen. |
| Kanada | Visumfrei | 90 Tage | Kein Visum für Tourismus oder Geschäftsreisen bei Aufenthalten bis zu 90 Tagen. |
Andere Staatsangehörigkeiten: Prüfe die offizielle Quelle unten.
Offizielle Einreisebestimmungen
Martinique ist ein französisches Überseedepartement und gehört zur EU, aber nicht zum Schengen-Raum. Deshalb gibt es Einreisekontrollen, auch zwischen dem französischen Mutterland und Martinique. Laut Wikivoyage kannst du Martinique ohne Visum bis zu 90 Tage besuchen, wenn du für den Schengen-Raum kein Visum brauchst. Brauchst du eines, gilt ein Schengen-Visum hier nicht, und du musst ein eigenes bei einer französischen Auslandsvertretung beantragen.
Die Zollbeamten können ein Rück- oder Weiterreiseticket, einen Nachweis der Unterkunft, genug Geld für den Aufenthalt und einen Nachweis der Krankenversicherung verlangen. Eine Gelbfieberimpfbescheinigung brauchst du, wenn du aus einem Land mit Gelbfieber kommst oder über einen Flughafen eines solchen Landes gereist bist. Fleisch, Milch und Produkte daraus darfst du nicht einführen, mit einigen Ausnahmen wie Babynahrung. Die Regeln hängen von deinem Reisepass ab und können sich ändern: Prüf vor der Buchung den offiziellen Link.
Geld und Bezahlen
| Währung | Euro (EUR) |
|---|---|
| Kartenzahlung | Verbreitet |
In Martinique zahlst du wie im übrigen Frankreich mit dem Euro (EUR, €). US-Dollar werden in Geschäften nicht angenommen. Manche Geschäfte und viele Restaurants und Hotels nehmen Kreditkarten, und die besten Wechselkurse bekommst du mit deiner eigenen Karte oder bei Banken; nicht alle Banken wechseln Geld, und manche schicken dich nach Fort-de-France. Sonntags und an Feiertagen haben nur sehr wenige Geschäfte geöffnet. Trag kein großes Bargeld bei dir und prüf, welche Bargeldbeträge und Wertsachen du bei der Ankunft anmelden musst.
Gesundheit
| Pflichtimpfungen | Gelbfieber, nur wenn du aus einem Land mit Gelbfieber kommst oder über einen Flughafen eines solchen Landes gereist bist |
|---|---|
| Empfohlene Impfungen | Standardimpfungen, auch gegen Masern (MMR), Hepatitis A, für alle Reisenden empfohlen, Hepatitis B, für alle Reisenden empfohlen, Typhus, für manche Reisende: ländliche Gegenden, lange Aufenthalte oder Besuche bei Freunden und Verwandten, Tollwut, wenn du direkt mit Wildtieren arbeitest |
| Leitungswasser | Trinkbar |
Dengue, Zika und Chikungunya werden von Mücken übertragen, schütz dich also jederzeit vor Stichen; wenn du schwanger bist oder eine Schwangerschaft planst, sprich vor der Reise mit einer Ärztin oder einem Arzt über Zika. Laut Wikivoyage gibt es auf der Insel keine Malaria. Lass dich mindestens 8 Wochen vor der Reise reisemedizinisch beraten. Leitungswasser ist trinkbar. Die Sonne ist stark: Benutz Sonnencreme, trag einen Hut und trink beim Wandern viel Wasser.
Vorsicht vor Manchinelbäumen (mancenilliers): Ihr Saft ist ätzend, stell dich also bei Regen nie unter einen. In Martinique sind sie mit einem roten Streifen am Stamm markiert. Die medizinische Versorgung ist sehr gut und ähnlich wie im französischen Mutterland, doch nicht alle Ärzte sprechen Englisch, und Praxen verlangen oft Vorauszahlung. Wer aus Großbritannien oder der EU kommt, sollte die GHIC oder EHIC mitbringen, die aber keine Reiseversicherung ersetzt. Nimm verschreibungspflichtige Medikamente in der Originalverpackung im Handgepäck mit. Den Rettungsdienst erreichst du unter 15 oder 112.
Das sind allgemeine Informationen, keine medizinische Beratung: Lass dich vor der Reise reisemedizinisch beraten.
Sicherheit
- United States: Stufe 1: Übliche Vorsichtsmaßnahmen beachten (2026-10-20)
- Canada: Übliche Sicherheitsvorkehrungen treffen (2026-10-20)
- United Kingdom: Es wird nicht von Reisen abgeraten (2026-10-20)
Kanada rät zu den üblichen Sicherheitsvorkehrungen, und laut Großbritannien ist die Kriminalität niedrig. Kleinkriminalität wie Taschendiebstahl, Handtaschenraub und Autoaufbrüche kommt vor, vor allem in Fort-de-France. Meide nach Einbruch der Dunkelheit menschenleere Strände und abgelegene Orte, zeig keinen Schmuck und kein Bargeld, nutz den Hotelsafe und lass Wertsachen nie sichtbar im Auto liegen.
Es gibt Demonstrationen und Streiks, die Verkehr, öffentliche Verkehrsmittel und die Treibstoffversorgung stören können. Laut den britischen Hinweisen, Stand Oktober 2026, können Demonstrationen ohne oder mit nur kurzer Vorwarnung stattfinden, besonders in größeren Orten, und die Behörden können teilweise und örtlich begrenzte Ausgangssperren verhängen; informier dich beim Préfet von Martinique und bei deinem Verkehrsunternehmen über die aktuelle Lage. Auf Martinique gibt es außerdem regelmäßig Wasserknappheit, und Wasser kann rationiert werden, halte also einen Vorrat bereit.
Im Meer gibt es an manchen Stellen starke Strömungen oder gefährlichen Grund: Bade nur, wo es erlaubt ist, beachte die Warnflaggen und prüf Zulassung und Ausrüstung von Tauchanbietern. Wenn du wanderst, bleib auf markierten Wegen, brich nie nach 3 Uhr nachmittags auf und schließ eine Versicherung ab, die Hubschrauberrettung abdeckt. Die Montagne Pelée ist ein aktiver, genau überwachter Vulkan, und die Insel liegt in einer aktiven Erdbebenzone, in der es regelmäßig Erschütterungen gibt. Die Hurrikansaison dauert von Juni bis November, und Wikivoyage gibt Juni bis Oktober als Regenzeit an. Notrufnummern: 112, oder 15 für den Rettungsdienst, 17 für die Polizei, 18 für die Feuerwehr und 196 für die Küstenwache.
Sitten und Gebräuche
Gute Umgangsformen zählen. Sag Bonjour, wenn du ein Geschäft betrittst, und Merci, au revoir, wenn du gehst, und sei geduldig: Wikivoyage beschreibt die Menschen auf Martinique als stolz und würdevoll und misstrauisch gegenüber ungeduldigen Besuchern. Frauen, die allein in Touristen- und Strandgegenden unterwegs sind, können angepöbelt werden; der Rat lautet, es zu ignorieren oder bestimmt zu sagen, dass du kein Interesse hast.
Auf Drogen können harte Strafen stehen: Pack dein Gepäck selbst und trag nie die Taschen anderer. Prüf, ob deine verschreibungspflichtigen Medikamente in Martinique erlaubt sind, und melde alle Waren an, die verboten oder steuerpflichtig sein könnten.
Sprache
| Amtssprachen | Französisch |
|---|---|
| Englisch | Eingeschränkt |
| Guten Tag (beim Betreten eines Geschäfts) | Bonjour |
|---|---|
| Danke, auf Wiedersehen | Merci, au revoir |
| Leitungswasser | L'eau du robinet |
Packliste
- Sonnencreme und einen Hut: Die Sonne kann extrem heiß sein; Apotheken vor Ort verkaufen französische Sonnencreme.
- Mückenschutz: Dengue, Zika und Chikungunya werden von Mücken übertragen.
- Einen Internationalen Führerschein oder eine amtliche Übersetzung: Kanada verlangt einen, wenn dein Führerschein nicht auf Französisch ist, und laut britischen Hinweisen brauchst du eventuell einen.
- GHIC oder EHIC und eine Reiseversicherung: Für die staatliche Gesundheitsversorgung; die Versicherung sollte Rücktransport, Hubschrauberrettung und Wassersport abdecken.
- Badekleidung und Wanderschuhe: Auf der Route durch die Gorges de la Falaise schwimmst du über rutschige Steine.
- Einen Wasservorrat: Wasserknappheit kommt regelmäßig vor.
Auf einen Blick
Länderinfos
| Hauptstadt | Fort-de-France |
|---|---|
| Einwohner | 360.630 (2023) |
| Fläche | 1.128 km² |
| Zeitzone | America/Martinique (UTC-4) |
| Landesvorwahl | +596 |
| Fahrseite | rechts |
Notrufnummern
| Notruf | 112 |
|---|---|
| Polizei | 17 |
| Rettungsdienst | 15 |
| Feuerwehr | 18 |
Häufige Fragen
Brauche ich ein Visum für Martinique?
Mit britischem oder kanadischem Reisepass nicht für bis zu 90 Tage, und Bürger aus EU und EWR brauchen nur einen Personalausweis. Martinique gehört nicht zum Schengen-Raum, ein Schengen-Visum gilt hier also nicht. Prüf vor der Buchung den offiziellen Link.
Kann ich in Martinique mit US-Dollar zahlen?
Nein. Die Währung ist der Euro, und US-Dollar werden in Geschäften nicht angenommen; viele Restaurants und Hotels nehmen Kreditkarten.
Kann man in Martinique Leitungswasser trinken?
Ja, wie im französischen Mutterland, und Restaurants servieren es kostenlos.
Brauche ich auf Martinique ein Auto?
Öffentliche Verkehrsmittel gibt es nur sehr wenige, und sonntags fahren keine Kleinbusse, deshalb empfiehlt Wikivoyage einen Mietwagen. Shuttleboote verbinden Trois-Îlets und Fort-de-France.
Wann ist die beste Reisezeit für Martinique?
Die Hochsaison dauert von Dezember bis Ende April. Wikivoyage schlägt Mai oder Juni vor, wenn es leerer ist; die Hurrikansaison dauert von Juni bis November.
Spricht man auf Martinique Englisch?
Nur manche. Die Hauptsprachen sind Französisch und Kreolisch.
Quellen Dieser Reiseführer wurde zuletzt am geprüft · 13 Quellen
- Wikivoyage: Martinique · Überblick, Sehenswerte Orte, Aktivitäten, Reiserouten, Unterwegs vor Ort, Unterkunft, Essen und Trinken, Einreise und Visum, Geld und Bezahlen, Gesundheit, Sicherheit, Sitten und Gebräuche, Sprache, Packliste, Häufige Fragen
- Wikidata: Martinique · Überblick, Geld und Bezahlen, Länderinfos
- UK FCDO: Martinique safety and security · Überblick, Unterwegs vor Ort, Geld und Bezahlen, Sicherheit, Häufige Fragen
- Government of Canada: Martinique travel advice (updated 3 June 2026) · Aktivitäten, Unterwegs vor Ort, Einreise und Visum, Gesundheit, Sicherheit, Sitten und Gebräuche, Packliste, Häufige Fragen
- Nager.Date: public holidays in Martinique, 2026 · Feiertage und Veranstaltungen
- UK FCDO: Martinique entry requirements · Einreise und Visum, Geld und Bezahlen, Sitten und Gebräuche, Packliste, Häufige Fragen
- ISO 4217 (SIX), published 2026-09-17 · Geld und Bezahlen
- UK FCDO: Martinique health · Gesundheit, Packliste
- US CDC: Travelers' health, Martinique · Gesundheit
- US Department of State: Martinique travel advisory · Sicherheit
- UK FCDO: Martinique travel advice · Sicherheit
- IANA Time Zone Database, zone.tab · Länderinfos
- UK FCDO: Martinique getting help · Notrufnummern
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