Guadeloupe

Reiseführer · Karibik · Territorium (Frankreich)

Ortszeit
07:36
Währung
Euro (EUR)
Hauptstadt
Basse-Terre
Vorwahl
+590
Fahrseite
rechts

Überblick

Ein französisches Überseedepartement in der östlichen Karibik: Vulkan, Regenwald und Wasserfälle auf Basse-Terre, die Strände von Grande-Terre und Bootsausflüge nach Les Saintes und Marie-Galante. Bezahlt wird mit dem Euro.

Guadeloupe ist eine Inselgruppe in der östlichen Karibik, südöstlich von Puerto Rico, und ein französisches Überseedepartement. Damit gehört es zu Frankreich und zur Europäischen Union. Die beiden Hauptinseln Basse-Terre und Grande-Terre geben ihm wegen ihrer Form den Spitznamen Schmetterlingsinsel. Abgesehen von einer kurzen schwedischen Zeit 1813 und 1814 ist es seit 1635 französisch.

Die beiden Flügel sind sehr verschieden. Basse-Terre im Westen ist vulkanisch und gebirgig, mit üppigem Regenwald, einem Nationalpark voller Wanderwege und Wasserfälle und La Soufrière, einem aktiven Vulkan von 1.467 Metern Höhe. Grande-Terre im Osten ist niedrig, flach und aus trockenem Kalkstein; seine Südküste ist das wichtigste Urlaubsgebiet, mit ruhigem Wasser und Strandbars. Boote verbinden die Hauptinseln mit Les Saintes, Marie-Galante, La Désirade und dem unbewohnten Petite-Terre. Amtssprache ist Französisch, Muttersprache das Kreolisch von Guadeloupe; nur wenige verstehen Englisch, die meisten Menschen im Tourismus sprechen es aber.

  • Nationalpark Guadeloupe: Ein geschützter Regenwald auf Basse-Terre, mit Wegen für erfahrene Wanderer und für Anfänger.
  • Carbet-Wasserfälle: Drei Wasserfälle hintereinander am Fluss Carbet, an den unteren Hängen von La Soufrière.
  • La Soufrière: Ein aktiver Vulkan und mit 1.467 Metern der höchste Gipfel der Kleinen Antillen.
  • Les Saintes: Eine Gruppe kleiner Inseln vor der Südküste, ein Tagesausflug mit der Fähre.
  • Marie-Galante: Eine Insel eine Bootsstunde von Pointe-à-Pitre entfernt, mit restaurierten Windmühlen, alten Zuckerfabriken und Wanderwegen.
  • Mémorial ACTe: Ein Museum in Pointe-à-Pitre über die Geschichte der Sklaverei und des Sklavenhandels.

Sehenswerte Orte

Städte

  • Pointe-à-Pitre: Eine Stadt mit Museen, kreolischem Markt, Aquarium, einem Kolonialfort und dem Mémorial ACTe.
  • Basse-Terre (Stadt): Der Verwaltungssitz, mit Kolonialbauten, einer Kathedrale aus dem 19. Jahrhundert, dem Hauptplatz und dem Jardin Pichon.
  • Deshaies: Ein Dorf auf Basse-Terre, das in einer britisch-französischen Fernsehserie den fiktiven Ort Honoré spielt.
  • Le Gosier: Eines der wichtigsten Urlaubsgebiete.
  • Sainte-Anne: Eines der wichtigsten Urlaubsgebiete.
  • Saint-François: Der Abfahrtsort der Shuttleboote nach Petite-Terre; Ende Juli findet hier ein Colombo-Fest statt.

Abseits der Städte

  • Basse-Terre (insel): Der westliche Flügel: grün, gebirgig und vulkanisch, mit dem Nationalpark und La Soufrière.
  • Grande-Terre (insel): Der östliche Flügel: flach und trocken, mit vielen Stränden, einige davon sehr touristisch.
  • Marie-Galante (insel): Eine Insel mit mehr als 10.000 Menschen, eine Bootsstunde von Pointe-à-Pitre, mit Windmühlen, Kolonialhäusern und alten Zuckerfabriken.
  • Les Saintes (insel): Zwei bewohnte Inseln, Terre-de-Haut und Terre-de-Bas, rund um eine Bucht vor der Südküste.
  • La Désirade (insel): Eine trockene Insel mit Klippen und etwa 1.600 Menschen, per Boot oder Flugzeug von Grande-Terre aus erreichbar.
  • Petite-Terre (insel): Unbewohnt und wild, mit dem Shuttleboot ab Saint-François erreichbar.
  • Nationalpark Guadeloupe (park): Ein geschützter Regenwald von 74.100 Acres auf Basse-Terre, mit Wegen für alle Niveaus.
  • La Soufrière (berge): Der aktive Vulkan an der Südflanke von Basse-Terre, 1.467 Meter hoch; der Zugang zum Weg kann eingeschränkt sein.
  • Carbet-Wasserfälle (historische stätte): Drei Wasserfälle am Fluss Carbet, eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Insel.
  • Zoologischer und Botanischer Park von Guadeloupe (historische stätte): Ein Zoo und Naturschutzgebiet auf Basse-Terre mit etwa 85 Arten, Waldwegen und Hängebrücken.

Aktivitäten

Sehen

  • Die Carbet-Wasserfälle sehen Basse-Terre: Drei Wasserfälle am Fluss Carbet, an den unteren Hängen von La Soufrière.
  • Tagesausflug nach Les Saintes Les Saintes: Eine Fährfahrt entlang der Südküste zu einer Gruppe kleiner Inseln.
  • Windmühlen von Marie-Galante Marie-Galante: Wanderwege verbinden restaurierte Windmühlen, Kolonialhäuser, alte Zuckerfabriken und Zuckerrohrfelder.
  • Das Mémorial ACTe besuchen Pointe-à-Pitre: Ein Museum, das die Geschichte der Sklaverei und des Sklavenhandels von der Antike bis heute erzählt.
  • Zoo de Guadeloupe Basse-Terre: Etwa 85 Tierarten in einem Garten und Naturschutzgebiet, mit Wegen und Hängebrücken.

Erleben

  • Zu den Wasserfällen wandern Nationalpark Guadeloupe: Manche Fälle liegen 5 bis 10 Gehminuten vom Parkplatz entfernt, für andere brauchst du 3 bis 4 Stunden Wanderung, dafür kommen dort viel weniger Besucher hin.
  • Auf La Soufrière wandern La Soufrière: Bleib auf markierten Wegen und brich nie nach 3 Uhr nachmittags auf, denn es wird schnell dunkel; die Behörden können den Zugang zum Vulkanweg einschränken.
  • Schnorcheln und tauchen: Tropische Fische schwimmen schon in weniger als einem Meter tiefem Wasser; wenn du nicht schwimmen kannst, gibt es Glasbodenboote.

Trinken

  • Eine Rumbrennerei besuchen Distillerie Damoiseau, Grande-Terre: Erfahre, wie Rum hergestellt wird, und probier ihn; die Öffnungszeiten können sich je nach Saison ändern, also prüf sie vorher.

Einkaufen

  • Madras-Stoff kaufen: Der bunt gemusterte Stoff, typisch für die Antillen, dazu Rum aus der Region.
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Reiserouten

Eine Woche auf den beiden Flügeln von Guadeloupe (7 Tage)

  1. Grande-Terre (3 Nächte): Die Strände der Südküste, das Mémorial ACTe in Pointe-à-Pitre und eine Brennereiführung.
  2. Deshaies (3 Nächte): Basse-Terre: der Nationalpark, die Carbet-Wasserfälle und, wenn der Weg offen ist, La Soufrière.
  3. Les Saintes (1 Nacht): Eine Nacht auf den kleinen Inseln vor der Südküste.

Fünf Tage auf den äußeren Inseln (5 Tage)

  1. Pointe-à-Pitre (1 Nacht): Der Markt, die Museen und das Boot nach Marie-Galante.
  2. Marie-Galante (2 Nächte): Windmühlen, alte Zuckerfabriken und Zuckerrohrfelder zu Fuß.
  3. Saint-François (2 Nächte): Mit dem Shuttleboot zum unbewohnten Petite-Terre.

Feiertage und Veranstaltungen

  • 1. Januar 2026 · Neujahr
  • 6. April 2026 · Ostermontag
  • 1. Mai 2026 · Tag der Arbeit
  • 8. Mai 2026 · Tag des Sieges
  • 14. Mai 2026 · Christi Himmelfahrt
  • 25. Mai 2026 · Pfingstmontag
  • 27. Mai 2026 · Tag der Abschaffung der Sklaverei
  • 14. Juli 2026 · Nationalfeiertag
  • 15. August 2026 · Mariä Himmelfahrt
  • 1. November 2026 · Allerheiligen
  • 11. November 2026 · Waffenstillstandstag
  • 25. Dezember 2026 · Weihnachten

Unterwegs vor Ort

Wichtigste FlughäfenPTP

Autofahren: Es herrscht Rechtsverkehr, und es gelten die französischen Verkehrsregeln, auch rechts vor links: An Kreuzungen lässt du Fahrzeuge von rechts durch, selbst auf Nebenstraßen, während Autos im Kreisverkehr Vorfahrt haben. Fahren darfst du ab 18, ein Auto mieten aber erst ab 21, mit einem Führerschein, den du seit mindestens 2 Jahren hast. Kanada sagt, dass du mit einem kanadischen Führerschein bis zu 6 Monate fahren darfst und einen Internationalen Führerschein dabeihaben musst; laut britischen Hinweisen brauchst du zum britischen Führerschein eventuell einen, frag also beim Autovermieter nach. Mietwagen gibt es am Flughafen. Die Hauptstraßen sind gut, kleinere Straßen können aber eng, kurvig und voller Schlaglöcher sein. Nachts ist das Fahren in den Bergen und auf Landstraßen gefährlich, und Roller tauchen plötzlich auf.

Busse: Es gibt ein öffentliches Busnetz, Linien und Fahrzeiten findest du bei Karulis. Die meisten Linien starten in Pointe-à-Pitre, auch die zum Flughafen, und am Wochenende fahren nur wenige Busse. Taxis gibt es reichlich, sie sind aber das teuerste Verkehrsmittel: Von 21:00 bis 07:00 Uhr sowie sonntags und an Feiertagen den ganzen Tag kosten sie 40 % mehr.

Zu den anderen Inseln: Boote fahren in etwa einer Stunde von Pointe-à-Pitre nach Marie-Galante, nach La Désirade kommst du per Boot oder Flugzeug von Grande-Terre, und Shuttleboote nach Petite-Terre legen in Saint-François ab.

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Unterkunft

  • Strandhotels und Resorts: Die Südküste von Grande-Terre ist das wichtigste Urlaubsgebiet.
  • Kleine Hotels auf den äußeren Inseln: Zum Beispiel auf La Désirade.
  • Ferienresidenzen: Etwa die Résidences de la Métisse in Saint-François.

Die Preise in den Einträgen von Wikivoyage, Stand Februar 2026, reichten von 145 € pro Nacht im Hôtel la Métisse in Saint-François bis zu mindestens 690 US$ pro Tag im La Toubana Hotel & Spa in Sainte-Anne.

Essen und Trinken

Gerichte zum Probieren

  • Colombo: Huhn, Schwein, Fisch oder Garnelen, gekocht mit Colombo, einer Gewürzmischung, die milder ist als Curry; heute das typische Gericht der Region.
  • Accras: Kleine frittierte Bällchen, traditionell mit Kabeljau, manchmal mit anderem Fisch, Garnelen oder Gemüse.
  • Boudin créole: Eine scharfe Blutwurst mit kreolischen Gewürzen.
  • Poulet boucané: Mariniertes Huhn, langsam bei milder Hitze geräuchert, ohne offene Flamme.
  • Blaff de poisson: Ein Fischeintopf, traditionell mit Schnapper, Thunfisch oder Makrele.
  • Fricassée de ouassous: Große Süßwassergarnelen, auch gegrillt oder mit Rum flambiert.
  • Féroce d'avocat: Eine einheimische Art Guacamole; wie scharf sie ist, hängt von der Würzung ab.
  • Sorbet coco: Kokossorbet, das Strandverkäufer in Holzbottichen herstellen.

Getränke

  • Ti punch: Weißer Rum, Limette und Rohrzucker; oft bekommst du die Flasche und mischst selbst, und der Rum hat mindestens 50 % Alkohol.
  • Rhum agricole: Rum aus Zuckerrohrsaft; auf der Insel gibt es noch neun Brennereien.
  • Planteur: Rum mit Fruchtsäften.
  • Rhum au coco: Rum mit Kokoswasser.

Die meisten Restaurants kochen kreolisch, und viele liegen an oder nahe einem Strand, an einer Marina oder an einer Hauptstraße. Es gibt auch einige gute französische Restaurants, dazu internationale Küche und Fast Food. Sauce chien aus Frühlingszwiebeln, Zwiebeln, Knoblauch, Petersilie, Chili und Zitronensaft wird zu gegrilltem Fleisch und Fisch gereicht.

Das Essen hat eigene Feste: Saint-François feiert Ende Juli ein Colombo-Fest mit, und jeden August, am Samstag, der dem Laurentiustag am nächsten liegt, ziehen Köchinnen und Köche in traditioneller Tracht mit kreolischen Gerichten durch Pointe-à-Pitre. In Pointe-Noire bietet eine Aquakulturanlage Führungen zu ihren Ouassou-Becken an.

Einreise und Visum

Gültigkeit des ReisepassesLaut Großbritannien und Kanada mindestens 3 Monate über das geplante Ausreisedatum aus Guadeloupe hinaus
ReisepassEinreiseMax. AufenthaltHinweise
EU / EWRFreizügigkeitBürgerinnen und Bürger der EU, Islands, Liechtensteins, Norwegens und der Schweiz können laut Wikivoyage nur mit einem gültigen Personalausweis einreisen.
Vereinigtes KönigreichVisumfrei90 TageBis zu 90 Tage für Tourismus oder Geschäftsreisen.
KanadaVisumfrei90 TageKein Visum für Tourismus oder Geschäftsreisen bei Aufenthalten bis zu 90 Tagen.

Andere Staatsangehörigkeiten: Prüfe die offizielle Quelle unten.

Offizielle Einreisebestimmungen

Guadeloupe ist ein französisches Überseedepartement und gehört zur EU, aber nicht zum Schengen-Raum. Deshalb gibt es Einreisekontrollen, auch bei Flügen aus dem französischen Mutterland. Laut Wikivoyage kannst du Guadeloupe ohne Visum bis zu 90 Tage besuchen, wenn du für den Schengen-Raum kein Visum brauchst. Brauchst du eines, gilt ein Schengen-Visum hier nicht, und du musst ein eigenes bei einer französischen Auslandsvertretung beantragen.

Die Zollbeamten können ein Rück- oder Weiterreiseticket, einen Nachweis der Unterkunft, genug Geld für den Aufenthalt und einen Nachweis der Krankenversicherung verlangen. Eine Gelbfieberimpfbescheinigung brauchst du, wenn du aus einem Land mit Gelbfieber kommst oder über einen Flughafen eines solchen Landes gereist bist. Fleisch, Milch und Produkte daraus darfst du nicht einführen, mit einigen Ausnahmen wie Babynahrung. Die Regeln hängen von deinem Reisepass ab und können sich ändern: Prüf vor der Buchung den offiziellen Link.

Geld und Bezahlen

WährungEuro (EUR)

In Guadeloupe zahlst du wie im übrigen Frankreich mit dem Euro (EUR, €). Trag kein großes Bargeld bei dir und prüf, welche Bargeldbeträge und Wertsachen du bei der Ankunft anmelden musst.

Gesundheit

PflichtimpfungenGelbfieber, nur wenn du aus einem Land mit Gelbfieber kommst oder über einen Flughafen eines solchen Landes gereist bist
Empfohlene ImpfungenStandardimpfungen, auch gegen Masern (MMR), Hepatitis A, für alle Reisenden empfohlen, Hepatitis B, für alle Reisenden empfohlen, Tollwut, wenn du direkt mit Wildtieren arbeitest
LeitungswasserTrinkbar

Kanada meldet kein Gelbfieberrisiko, eine Impfbescheinigung ist aber Pflicht, wenn du aus einem Land mit Gelbfieber kommst. Dengue, Zika und Chikungunya werden von Mücken übertragen, schütz dich also jederzeit vor Stichen; wenn du schwanger bist oder eine Schwangerschaft planst, sprich vor der Reise mit einer Ärztin oder einem Arzt über Zika. Lass dich mindestens 8 Wochen vor der Reise reisemedizinisch beraten. Laut Wikivoyage ist das Leitungswasser meist trinkbar, öffentliche Hähne mit der Aufschrift eau non potable aber nicht.

Die medizinische Versorgung ist sehr gut und auf dem Niveau des französischen Mutterlands, doch nicht alle Ärzte sprechen Englisch, und Praxen verlangen oft Vorauszahlung. Wer aus Großbritannien oder der EU kommt, sollte die GHIC oder EHIC mitbringen, die aber keine Reiseversicherung ersetzt. Manche verschreibungspflichtigen Medikamente sind eventuell nicht erhältlich: Nimm genug für den ganzen Aufenthalt in der Originalverpackung mit, dazu eine Kopie des Rezepts, im Handgepäck. Den Rettungsdienst erreichst du unter 15 oder 112.

Das sind allgemeine Informationen, keine medizinische Beratung: Lass dich vor der Reise reisemedizinisch beraten.

Sicherheit

Kanada rät zu den üblichen Sicherheitsvorkehrungen. Kleinkriminalität wie Taschendiebstahl, Handtaschenraub und Autoaufbrüche ist in touristischen Gegenden häufiger, auch in der Altstadt von Pointe-à-Pitre, an Stränden und am Kreuzfahrthafen. Meide nach Einbruch der Dunkelheit menschenleere Strände und abgelegene Orte, zeig keinen Schmuck und kein Bargeld, bewahr Wertsachen im Hotelsafe auf und lass sie nie sichtbar im Auto liegen. Es gibt Demonstrationen und Streiks, die Verkehr, öffentliche Verkehrsmittel und die Treibstoffversorgung stören können; halte dich fern und folge den örtlichen Behörden.

Wasserknappheit kommt regelmäßig vor, und die Behörden können Wasser rationieren, halte also einen Vorrat bereit. Im Meer gibt es an manchen Stellen starke Strömungen oder gefährlichen Grund: Bade nur, wo es erlaubt ist, und beachte die Warnflaggen. Tauchschulen halten sich nicht immer an Sicherheitsstandards, prüf also Anbieter und Ausrüstung. Wenn du wanderst, sag anderen, was du vorhast, bleib auf markierten Wegen, brich nie nach 3 Uhr nachmittags auf und schließ eine Versicherung ab, die Hubschrauberrettung abdeckt.

La Soufrière ist ein aktiver Vulkan, und Guadeloupe liegt in einer aktiven Erdbebenzone, in der es regelmäßig Beben und Erschütterungen gibt. Die Hurrikansaison dauert von Juni bis November. Notrufnummern: 112, oder 15 für den Rettungsdienst, 17 für die Polizei, 18 für die Feuerwehr und 196 für Seenot.

Sitten und Gebräuche

Die Kultur ist französisch und karibisch zugleich, und Wikivoyage rät, den Menschen so zu begegnen wie im französischen Mutterland oder anderswo in der Karibik. Auf Drogen stehen harte Strafen: Pack dein Gepäck selbst und trag nie die Taschen anderer. Du musst selbst prüfen, ob deine verschreibungspflichtigen Medikamente in Guadeloupe erlaubt sind. Für das, was du ein- oder ausführen darfst, gelten strenge Zollregeln, und alles, was verboten oder steuerpflichtig sein könnte, musst du anmelden.

Sprache

AmtssprachenFranzösisch
EnglischEingeschränkt
Kein Trinkwasser (an öffentlichen Wasserhähnen)Eau non potable
Guadeloupe auf KreolischGwadloup

Packliste

  • Deinen Führerschein und einen Internationalen Führerschein: Kanada schreibt ihn für Kanadier vor, und laut britischen Hinweisen brauchst du eventuell einen.
  • Mückenschutz: Dengue, Zika und Chikungunya werden von Mücken übertragen.
  • GHIC oder EHIC und eine Reiseversicherung: Für die staatliche Gesundheitsversorgung; die Versicherung sollte Rücktransport, Hubschrauberrettung und Wassersport abdecken.
  • Einen Wasservorrat: Wasserknappheit kommt regelmäßig vor, und Wasser kann rationiert werden.
  • Verschreibungspflichtige Medikamente in der Originalverpackung: Manche sind vor Ort eventuell nicht erhältlich; bewahr sie im Handgepäck auf.
  • Nachweise für Rückflug, Unterkunft und Krankenversicherung: Die Zollbeamten können danach fragen.
  • Sonnenschutz: Wikivoyage rät, sich vor der Sonne zu schützen.

Auf einen Blick

Länderinfos

HauptstadtBasse-Terre
Einwohner384.160 (2023)
Fläche1.628 km²
ZeitzoneAmerica/Guadeloupe (UTC-4)
Landesvorwahl+590
Fahrseiterechts

Internet und Telefon

SIM und eSIMOrange Caribbean, SFR Caribbean und Digicel betreiben in Guadeloupe Mobilfunknetze. Die Landesvorwahl ist +590; Nummern mit 0800 sind kostenlos, Nummern mit 089 kostenpflichtige Sonderrufnummern.
Mobiles Internet: Guadeloupe PartnerMobile Daten auf deinem Handy, ohne lokale SIM-KarteeSIM auswählen

Notrufnummern

Notruf112
Polizei17
Rettungsdienst15
Feuerwehr18

Häufige Fragen

Brauche ich ein Visum für Guadeloupe?

Mit britischem oder kanadischem Reisepass nicht für Aufenthalte bis zu 90 Tagen, und Bürger aus EU und EWR brauchen nur einen Personalausweis. Guadeloupe gehört nicht zum Schengen-Raum, ein Schengen-Visum gilt hier also nicht. Prüf vor der Buchung den offiziellen Link.

Welche Währung gilt in Guadeloupe?

Der Euro, wie im übrigen Frankreich.

Kann man in Guadeloupe Leitungswasser trinken?

Laut Wikivoyage meist ja, aber nicht an öffentlichen Hähnen mit der Aufschrift eau non potable. Wasserknappheit kommt regelmäßig vor, halte also einen Vorrat bereit.

Brauche ich in Guadeloupe einen Internationalen Führerschein?

Laut Kanada müssen Kanadier einen dabeihaben, und laut britischen Hinweisen brauchst du zum britischen Führerschein eventuell einen. Frag beim Autovermieter nach; das Mindestalter für die Miete ist 21.

Spricht man in Guadeloupe Englisch?

Amtssprache ist Französisch, und nur wenige verstehen Englisch, die meisten Menschen im Tourismus sprechen es aber.

Wann ist Hurrikansaison in Guadeloupe?

Von Juni bis November. Verfolge die örtlichen Wettermeldungen, wenn ein Sturm naht.

Quellen Dieser Reiseführer wurde zuletzt am geprüft · 13 Quellen
  1. Wikivoyage: Guadeloupe · Überblick, Sehenswerte Orte, Aktivitäten, Reiserouten, Unterwegs vor Ort, Unterkunft, Essen und Trinken, Einreise und Visum, Geld und Bezahlen, Gesundheit, Sitten und Gebräuche, Sprache, Packliste, Internet und Telefon, Häufige Fragen
  2. Wikidata: Guadeloupe · Überblick, Geld und Bezahlen, Länderinfos
  3. Government of Canada: Guadeloupe travel advice (updated 26 May 2026) · Überblick, Sehenswerte Orte, Aktivitäten, Unterwegs vor Ort, Einreise und Visum, Geld und Bezahlen, Gesundheit, Sicherheit, Sitten und Gebräuche, Packliste, Häufige Fragen
  4. Nager.Date: public holidays in Guadeloupe, 2026 · Feiertage und Veranstaltungen
  5. UK FCDO: Guadeloupe safety and security · Unterwegs vor Ort, Geld und Bezahlen, Sicherheit, Packliste, Häufige Fragen
  6. UK FCDO: Guadeloupe entry requirements · Einreise und Visum, Geld und Bezahlen, Sitten und Gebräuche, Packliste, Häufige Fragen
  7. ISO 4217 (SIX), published 2026-09-17 · Geld und Bezahlen
  8. UK FCDO: Guadeloupe health · Gesundheit, Packliste
  9. US CDC: Travelers' health, Guadeloupe · Gesundheit
  10. US Department of State: Guadeloupe travel advisory · Sicherheit
  11. UK FCDO: Guadeloupe travel advice · Sicherheit
  12. IANA Time Zone Database, zone.tab · Länderinfos
  13. UK FCDO: Guadeloupe getting help · Notrufnummern

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